Offenburger Tageblatt, 04. Dezember 2007Orientierungshilfe für GymnasiastenRund 300 Schüler suchten in Offenburg das Gespräch mit Unternehmern und Führungskräften.
Foto: Wirtschaftsjunioren Wirtschaftsjunioren Ortenau informieren über BerufeOffenburg (red/kk). Abitur und was dann? Gegen Ende der Schulzeit werden die Fragen nach der Berufs- und Studienwahl drängender. Selten wissen die Schüler, welche Richtung sie einschlagen wollen. Die Veranstaltung »Futureworks« der Wirtschaftsjunioren Ortenau bietet eine Orientierungshilfe. Unternehmer und Führungskräfte stehen in der Schule Rede und Antwort. Vergangenen Freitag nutzten rund 300 Schüler von Oken-, Schiller- und Grimmelshausen-Gymnasium in Offenburg die Gelegenheit, herauszufinden, wie ihr Berufs-Weg aussehen könnte. Die drei Schulen kooperieren und wechseln sich als Gastgeber ab. »Die Resonanz spricht für sich«, findet Frank Saam. In den letzten Wochen war der Lehrer des Okengymnasiums für die Organisation an seiner Schule verantwortlich. »Der Aufwand lohnt sich und ist wichtig.« Die Referenten gaben Einschätzung zu Karriereperspektiven in der Betriebswirtschaft, im Ingenieurwesen oder in der Pädagogik. Das Konzept der Wirtschaftsjunioren gibt es seit 2003. »Futureworks«, das sind Gesprächsrunden mit Unternehmer und Führungskräften aus der Region. In lockerer Atmosphäre stellten sich Rechtsanwalt, Marketingprofi und Bankkauffrau vor, erzählten von ihrem Alltag und wie sie selbst - oft auf Umwegen - zu ihrem Beruf gekommen waren. In einem Punkt waren sich die Wirtschaftsjunioren einig: Wer den Arbeitgeber überzeugen kann, dass er den Beruf wirklich ergreifen will, hat die besseren Chancen. Die Wirtschaftsjunioren bezeichnen Offenburg zwar als ihr »Zentrum«, das Angebot stehe jedoch auch anderen Ortenauer Schulen offen.
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