Oken im NS-Arbeitslager Natzweiler-Struthof
- 24.07.2025 -
Exkursion der Klassenstufe 9: Natzweiler-Struthof. Eigentlich war der „Struthof“ früher vor allem bekannt für seine gute Luft, die schönen Spazierwege und seine Skipisten. Aber nachdem Nazideutschland das Elsass annektiert hatte, war es gründlich vorbei mit dieser Idylle
Spätestens mit dem Bau des NS-Arbeitslagers Struthof-Natzweiler im Mai 1941 wurde es für die Opfer nationalsozialistischen Unrechts zur Hölle auf Erden.
Inzwischen eine Gedenkstätte mit angegliedertem Museum ist der Besuch dieses Lagers in Anbetracht der räumlichen Nähe seit vielen Jahren fester Bestandteil des Oken-Kalenders. So auch in diesem Jahr. Kürzlich waren daher alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 vor Ort, um das in Teilen noch relativ gut erhaltene Lager gründlich zu inspizieren. Ob Wachtürme, Stacheldrahtzaun oder Galgen, Aschengrube, Zellenblock oder Krematorium – mit ein bisschen aktivierter Vorstellungskraft konnten sich alle ein schockierendes Bild davon machen, unter welch schrecklichen Bedingungen die Gefangenen damals ihr Leben fristen mussten.
Zusätzlich informierte das auf dem Lagergelände befindliche Museum sehr anschaulich anhand von z. T. später angefertigten Zeichnungen über die Sorgen, Nöte, und Ängste der Lagerinsassen, die sich nicht selten durch Selbstmord der unerträglichen und hoffnungslosen Zuständen zu entziehen versuchten.
Inzwischen eine Gedenkstätte mit angegliedertem Museum ist der Besuch dieses Lagers in Anbetracht der räumlichen Nähe seit vielen Jahren fester Bestandteil des Oken-Kalenders. So auch in diesem Jahr. Kürzlich waren daher alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 vor Ort, um das in Teilen noch relativ gut erhaltene Lager gründlich zu inspizieren. Ob Wachtürme, Stacheldrahtzaun oder Galgen, Aschengrube, Zellenblock oder Krematorium – mit ein bisschen aktivierter Vorstellungskraft konnten sich alle ein schockierendes Bild davon machen, unter welch schrecklichen Bedingungen die Gefangenen damals ihr Leben fristen mussten.
Zusätzlich informierte das auf dem Lagergelände befindliche Museum sehr anschaulich anhand von z. T. später angefertigten Zeichnungen über die Sorgen, Nöte, und Ängste der Lagerinsassen, die sich nicht selten durch Selbstmord der unerträglichen und hoffnungslosen Zuständen zu entziehen versuchten.
Vom Exkursions-Organisator Christopher Rüchardt bestens gebrieft, trugen die Lehrkräfte Veronika Zech, Tina Greschel und Katharina Mano, Achim Bohn, Helge Schröder und Norbert Wickert Sorge dafür , dass alle Schülerinnen und Schüler am Fuße des Mont Louise unter annähernd idealen Bedingungen direkt am Lernort ungestört ihren Wissensschatz erweitern und ihre intensiven Erfahrungen mit einem Stück lebendiger Geschichte machen konnten.
Die Konfrontation mit diesem vielleicht dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte dürfte bei den Exkursionsteilnehmern mit Sicherheit nicht ohne Wirkung geblieben sein. Selten nämlich ging eine Busfahrt zurück nach Offenburg für alle Beteiligten so angenehm ruhig und ohne Störgeräusche von statten.
Die Konfrontation mit diesem vielleicht dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte dürfte bei den Exkursionsteilnehmern mit Sicherheit nicht ohne Wirkung geblieben sein. Selten nämlich ging eine Busfahrt zurück nach Offenburg für alle Beteiligten so angenehm ruhig und ohne Störgeräusche von statten.
N. Wickert




