Mit Latein zum Lachen gebracht!
Offenburg. Latein in der Schule? Nein, danke! – Denkste! Was vielversprechende Schulkarrieren hat immer mal wieder krachend scheitern lassen – für Björn Puscha, selbsternannter Bühnenlateiner, ist Latein Leidenschaft und Broterwerb zugleich geworden. Bühnen-Lateiner Björn Puscha am Oken
- 14.07.2025 -
Der sympathische Kabarettist aus München war kürzlich zu Gast am Oken-Gymnasium und hat dort die komplette Lateinschüler-Community mitgenommen auf eine humorvolle Reise durch rom-antiken Raum und Zeit.
Mit seinem erfolgreichen Bühnen-Programm: „Keine guten Karten für Jupiter“ sorgte er ein ums andere Mal für wohltuende Ruhe, staunende Aufmerksamkeit und
lächelnde Gesichter. Erst resonierte er im lockeren Schlabberlook mit Jeans, T-Shirt und Pepitahut im humorvollen Monolog über seine eigenen, nicht immer vom Erfolg gekrönten Erfahrungen mit der lateinischen Sprache: Latein mit einer fünf in der 11 Klasse abgewählt, später dem lernfaulen Cousin auf Bitten der verzweifelten Tante Nachhilfe gegeben und dann sogar noch Latein studiert, um später auf einer Kleinkunstbühne die Zuhörerschaft mit der Übersetzung lateinischer Texte zu herzhaftem Lachen zu bringen.
Verkleidet als römischer Senator mit feierlicher Toga und Caligae an den Füßen ließ er sich anschließend von Gott Jupiter höchstpersönlich in die Antike zurückbeamen, um die Ermordung Caesars an den Iden des März 44. v. Chr. in der Curia di Pompeo vielleicht doch noch zu verhindern, was natürlich schiefgehen musste. Stattdessen erfuhr das aufmerksame Publikum so ganz nebenbei viel Wissenswertes und jede Menge wissenschaftlich Belangloses, aber Amüsantes über das damalige Leben in der ewigen Stadt: Sei es nun die prekäre Wohnsituation in den Insulae (Mietshäusern), der unerträgliche Dreck und Gestank in den engen Gassen Roms oder die mit Urin gefüllten Amphoren, die von Sklaven zur Herstellung von Leder in die Gerbereien am Tiber geschleppt wurden.
Mit seinem erfolgreichen Bühnen-Programm: „Keine guten Karten für Jupiter“ sorgte er ein ums andere Mal für wohltuende Ruhe, staunende Aufmerksamkeit und
lächelnde Gesichter. Erst resonierte er im lockeren Schlabberlook mit Jeans, T-Shirt und Pepitahut im humorvollen Monolog über seine eigenen, nicht immer vom Erfolg gekrönten Erfahrungen mit der lateinischen Sprache: Latein mit einer fünf in der 11 Klasse abgewählt, später dem lernfaulen Cousin auf Bitten der verzweifelten Tante Nachhilfe gegeben und dann sogar noch Latein studiert, um später auf einer Kleinkunstbühne die Zuhörerschaft mit der Übersetzung lateinischer Texte zu herzhaftem Lachen zu bringen.
Verkleidet als römischer Senator mit feierlicher Toga und Caligae an den Füßen ließ er sich anschließend von Gott Jupiter höchstpersönlich in die Antike zurückbeamen, um die Ermordung Caesars an den Iden des März 44. v. Chr. in der Curia di Pompeo vielleicht doch noch zu verhindern, was natürlich schiefgehen musste. Stattdessen erfuhr das aufmerksame Publikum so ganz nebenbei viel Wissenswertes und jede Menge wissenschaftlich Belangloses, aber Amüsantes über das damalige Leben in der ewigen Stadt: Sei es nun die prekäre Wohnsituation in den Insulae (Mietshäusern), der unerträgliche Dreck und Gestank in den engen Gassen Roms oder die mit Urin gefüllten Amphoren, die von Sklaven zur Herstellung von Leder in die Gerbereien am Tiber geschleppt wurden.
Lange Rede kurzer Sinn: Bühnen-Lateiner Björn Puscha hat mit seinem Auftritt in der Oken-Aula einmal mehr bewiesen, dass Latein und Humor kein Widerspruch sein muss. Im Gegenteil, das passt einfach und sogar wie die Faust aufs Auge! – eine Erkenntnis, möglich gemacht durch die Latein-Lehrkräfte Veronika Zech und Norbert Wickert, die für die Organisation der rundum gelungenen Veranstaltung verantwortlich zeichneten.
N. Wickert